Eine gebrauchte Maschine ist aber nicht in allen Fällen die kommerziell und technisch beste Lösung. In vielen Fällen muss als technisch bessere und evtl. sogar gleich preiswerte Lösung über eine neue Maschine nachgedacht werden. So kann man an eine konventionelle hydraulische Maschine keinen Tastarmdehnungsmesser anbringen der bis zum Probenbruch an der Probe verbleibt.
Diese Maschine sind meist mit einem Plungerkolben ausgestattet. Bricht die Probe spontan (ohne Einschnürung) wird oft eine enorme Energie freigesetzt. Dies führt dazu das der Kolben springt und den Dehnungsmesser mitreißt. Weiterhin kann man bei solchen Maschine nur gegen hohe Kosten ein Spannzeug mit Fremdkraftbetätigung (hydraulisch oder pneumatisch) nachgerüstet werden. Wenn aber die Probe nach dem Bruch nicht sicher gehalten wird (altes Keilspannzeug) kommt es auch hier evtl. zu einer Beschädigung des Tastarmdehnungsmesser. Die Standard-Ausstattung für eine hydraulische Maschine ist also in fast allen Fällen ein Anklemm-Feindehnungsmesser. Bei allen Spindelmaschinen sind diese Hemmnisse nicht gegeben und somit ist "alles" möglich: Vom hydraulischen Spannzeug, Wechselsystem für Spannzeuge, Nuteplatten oder auch eine Tastarmdehnungsmesser (manuell oder auch Vollautomatisch).
Hinweis: Bei den gezeigten Maschinen handelt es sich um Lieferbeispiele. Die tatsächliche Verfügbarkeit muss geprüft werden. (Foto: Inkl. Modernisierung Unitest) 
Gebrauchte Spindelmaschine SCHENCK-TREBEL 100 kN - mit hydraulischem Spannzeug - Tastarmdehnungsmesser MFL - Modernisierung Unitest
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