Die Herstellung von Zugproben mittels Zugprobenstanze und Probenschleifmaschine ist mittlerweile hundertfach bewährt und allgemein anerkannt.
Insbesondere bei der Anarbeitung von Blechen (Spaltanlagen, Querteilanlagen) in Stahl-Service-Betrieben und bei kleineren bis mittleren Unternehmen ist diese Art der rationellen Probenherstellung durch nichts anderes ersetzbar: Wenn eine hochwertige Zugprobe innerhalb von nur 3 Minuten zur Prüfung bereitstehen soll gibt es kein System das schneller ist als die hier beschriebenen Probenvorbereitungsmaschinen. 
Für die Probenvorbereitung empfehlen wir die Zugprobe zuerst auf einem für diese Aufgabe (Zugprobenherstellung) optimierten Werkzeug zu stanzen. Von der Blechtafel bis zum Rohling dauert dies nur etwa 10 Sekunden inkl. dem Einlegen und Entnehmen der Probentafel (ohne Werkzeugwechsel - ca. 30 Sekunden). Danach wird der Rohling bzw. ein Stapel von Proben in die Schleiflade (Probenhalterung) eingelegt und innerhalb von ca. 30 - 60 Sekunden so geschliffen, dass diese direkt danach - ohne weitere Bearbeitung - geprüft werden kann.
Und das mit einer Güte die von keinem anderen System übertroffen wird. Es gibt jedoch auch eine sinnvolle Grenze dieses Systems: Ab einer Dicke von 6.0 - 7.0 mm kommt es durch das Stanzen des Prüflings zu einer so großen Schädigung des Randbereichs, dass diese auf der Probenschleifmaschine nicht mehr entfernt werden kann ohne die Probe zu überhitzen. Eine Erhitzung der Probe über 120° C würde jedoch eine Gefügeveränderung und damit eine Verfälschung der Materialkennwerte hervorrufen. 100te Kunden und zahlreiche Untersuchungen belegen jedoch, dass ein Materialabtrag bis zu ca. 0,7 mm je Seite (ca. 10 % der Blechdicke) keine Schädigung hervorruft. Mehrfach wurden Messungen durchgeführt bei denen nie eine Temperatur von 50 - 60°C überschritten wurde. Auch wenn die Dicke einer Probe höher als 6.0 mm sein sollte macht es Sinn den Rohling vor einer weiteren Bearbeitung zu Stanzen: - es braucht kein Streifen auf einer Schlagschere oder ähnlich vorgeschnitten werden, der Rohling kann kompakt übereinander im Stapel in die Fräse eingelegt werden. - durch die Stanzung "nahe der Endform" wird die Bearbeitungszeit mit einer Fräse minimiert da nur noch die Messlänge bearbeitet werden muss. Es kommt also zu den Gerätekombinationen: - Zugprobenstanze + Probenschleifmaschine (Probenaufkommen ca. 200 - 300 / Tag) - Zugprobenstanze und CNC-Fräse (Probenaufkommen ab 200 / Tag) Immer wieder werden uns auch Fragen gestellt welche Alternativen für die Probenherstellung denkbar sind. Nachfolgend haben wir diese Methoden einmal aufgelistet und Argumente für und wider gesammelt:
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