Härteprüfung Rockwell

Das Rockwell-Härteprüfprinzip basiert auf dem Prinzip der Tiefendifferenzmessung

Die Härteprüfung nach Rockwell beruht auf dem Prinzip der Messung des Eindringweges eines synthetischen Diamanten in das Prüfstück. Damit Unregelmäßigkeiten an der Probenoberfläche ausgeglichen werden wird zunächst eine Vorlast aufgebraucht. Der Ablauf erfolgt sowohl bei einfachen analogen und elektronischen Geräten wie folgt:

  • Nach dem Aufbringen der Vorlast
    - 10 kp Rockwell
       oder
    - 3 kp Super-Rockwell
    wird das Mess-System (digitaler Messtaster / Messuhr) auf Null gestellt
  • Sodann wird die Hauptlast aufgebracht.
  • Nach einer definierten Haltezeit (die wegen einem eventuellen Fließverhalten eingehalten werden muss) wird diese Hauptlast wieder entlastet
  • Bei der Vorlast wird nun die Tiefungsdifferenz ermittelt.

Der Tiefungswert wird von einem Festwert in Abzug gebracht. Der Restwert stellt die Rockwell-Härte dar.

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