Zugschversuch an überlappend verklebten Holzstücken

Als Besonderheit wird bei diesem Versuch durch eine zusätzliche Verklebung eines Adapterstücks ein Dickenausgleich geschaffen. Durch diesen Versuchsaufbau kann ein konventioneller Anklemm-Extensometer für die feinste Verschiebung der Klebeflächen verwendet werden. Dieser besitzt eine Auflösung des Messwegs von 0,000.1 mm.

Um die Ergebnisse vergleichbar zu machen wird die Fläche der Verklebung vor dem Versuch vermessen (Probenbreite und Länge der Überlappung). Die ermittelte maximale Prüfkraft wird durch diese Fläche geteilt um eine Scherspannung zu ermitteln.

Da die Probestücke relativ steif sind muss, zur Vermeidung eines Biegeeinflusses auf die Klebestelle, ein Versatz der Einspannvorrichtung erfolgen. Dies wurde durch ein spezielles Spannzeug realisiert. Bei diesem kann durch eine manuelle Zustellung der linken Spannfläche ein Mittenversatz der oberen zur unteren Spannebene erreicht werden.