Zugproben Markiervorrichtungen /Teilapparate per Fallgewicht

durch geringere Fallhöhe werden sensible Proben geringer gekörnt

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mit Digitalmaßstab, verschieben und Spindelantrieb

 

Rationelles Körnen gedrehter Zugproben zur Handvermessung der Bruchdehnung

Mit dieser Vorrichtung können Gewinde- / Schulter- / Zylinderkopf - Zugproben rationell mittels Fallgewicht mit Körnerpunkten versehen werden. Dies dient der manuellen Messung der Bruchdehnung im Zugversuch gem. ISO 6892. Diese Art der manuellen Vermessung der Bruchdehnung ist normkonform und ist (sofern die Markierung der Proben rationell vorgenommen werden kann) unwesentlich zeitaufwendiger gegenüber der nutzung eines (kostenintensiven) automatischen Extensometer der bis zum Bruch an der Zugprobe verbleibt.

Die Markierungen müssen mit einer Genauigkeit von +1% aufgebracht und vermessen werden (z. B. L0 50 mm +0,5mm). Mittels dem in diese Vorrichtung integrierten horizontalen Digitalmaßstab können Positions-Anschläge sehr exakt eingestellt werden. Sobald dies geschehen ist wird eine Probe zwischen den Spitzen gespannt. Steht eine Zentriersenkung nur an einem Kopf der Probe zur Verfügung sind Hülsen mit Innengewinde (Gewindekopfprobe) oder Klemmbüchsen verfügbar. Nach dem Spannen wird das Fallgewicht angehoben und der erste Körnerpunkt gesetzt. Nun wird die Fallgewichts-Vorrichtung samt Amboss auf den zweiten Anschlag verschoben. Hier erfolgt die zweite Markierung. Nach der Entnahme der zweifach gekörnten Probe beginnt die nächste Markierung ausgehend von dieser Stelle B. Sofern eine Mehrfachkennzeichnung einer einzelnen Probe mit Versatz erfolgen soll stehen z. b. 5 mm Distanzscheiben (Scheiben mit U-Öffnung) zur Verfügung die vor die Anschläge gesteckt werden können.

Bruchdehnungsmessung

Zur Bestimmung der Bruchdehnung wird die gebrochene Probe in ein Prisma gelegt (Sonderzubehör) damit die Achsen der beiden Bruchstücke eine Gerade bilden. Anschließend wird die Verlängerung (Lu) mit den Spitzen eines (digitalen) Messschieber gemessen. Per Tastendruck kann der Messwert in das geöffnete Feld der Prüfsoftware (Eingabe Lu) transferiert werden.

  • Falls ein geringes Probenaufkommen die Anschaffung eines kostenintensiven Langhub-Extensometer nicht zulässt, kann mit dieser Methodik die Bruchdehnung normkonform ermittelt werden
  • für kritische Anwendungen ist oft eine manuelle Bruchdehnungs-Messung durch den Kunden vorgeschrieben
  • Die manuelle Bruchdehnungsmessung ist nach verschiedenen Normen zwingend vorgeschrieben (ASTM / NADCAP / BS / API).

Die in Deutschland gefertigte Markiervorrichtung / Teilapparat kann rationell bedient werden und bringt die gewünschte Probenmarkierung sekundenschnell auf:

  • gedrehte Proben einspannen
  • Amboss und Körner per Gewindespindel positionieren und dort den Anschlag fixieren
  • Fallgewicht anheben und fallen lassen
  • Amboss zur 2 Position verschieben, Schlagvorrichtung ganz öffnen (die geteilte Mutter greift in die Stellspindel ein) und exakt Positionieren sowie den zweiten Anschlag fixieren
  • Schlagvorgang wiederholen

Bei gleichen Proben entfällt die Feinpositionierung da die Anschläge nun fixiert sind

 

Diese Markiervorrichtung ist geeignet für folgende gedrehte Rundproben mit:

  • glatten Zylinder-Kopf
  • Gewinde-Kopf
  • Schulter-Kopf
  • Kegel-Kopf

 

 

steckbare Körnerspitzen - feste Distanz

Markiertiefe über Fallhöhe anpassbar

Die magnetischen Körnerspitzen werden bei dem gewünschten L0 eingesteckt. Man legt die Probe auf das (auswechselbare) Prisma, schließt die Vorrichtung, hebt das Gewicht an und lässt es fallen. Bei sensiblen Materialien kann die Fallhöhe begrenzt werden. Der obere Anschlag für die Fallhöhe kann veringert werden.

Anfrage Markiervorrichtung für gedrehte Proben